Gesetzliche Anforderungen an den praktischen Mindestunterricht

Für alle Klassen ist eine Grundausbildung vorgeschrieben die aus mehreren Stufen besteht:
Grundstufe, Aufbaustufe, Leistungsstufe und Reifestufe

Ziele dieser einzelnen Ausbildungsstufen sind insbesondere Fahrzeugbedienung, Grundfahraufgaben, Verkehrsbeobachtung und erlernen der Vorfahrtsregeln auch in kniffligen Situationen. Um die Grundausbildung gewissenhaft zu absolvieren und die geforderten Ziele zu erreichen werden meist zwischen 8 und 20 Übungsstunden benötigt. Unser Motto hierfür lautet: So wenig wie möglich aber so viele wie nötig.

Für folgende Klassen sind Sonderfahrten vorgeschrieben: A, A2, A1, B und BE. Ziele dieser Sonderfahrten sind insbesondere Fahrten bei höheren Geschwindigkeiten, Verkehrszeichen und Kreuzungen außerhalb geschlossener Ortschaften rechtzeitig erkennen und reagieren. Fahren bei hohen Geschwindigkeiten auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen, mit Gefahren auch bei Dunkelheit zu rechnen und Maßnahmen zu deren Abwehr zu ergreifen.

Vorgeschrieben sind:
5 Überlandfahrten zu je 45 Minuten / 4 Autobahnfahrten zu je 45 Minuten / 3 Nachtfahrten (von Dämmerung zur Dunkelheit) zu je 45 Minuten

Bei Erweiterung von A1 (mind. 2 Jahre Vorbesitz) zu A2 sind keine Sonderfahrten vorgeschrieben.
Bei Erweiterung von A2 (mind. 2 Jahre Vorbesitz) zu A sind keine Sonderfahrten vorgeschrieben.
Die Ausbildung darf erst abgeschlossen werden wenn alle geforderten Ziele erreicht sind!

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